00:00:01: Ein Millionen Menschen sind pflegende Angehörige und davon sind forty-fünftausend Kinder und Jugendliche
00:00:07: auch betroffen.
00:00:09: Wenn ich alleine erzielt bin, jetzt mein Kind nur eine Stunde zum Beispiel in der Schule sein kann wie soll ich da arbeiten?
00:00:14: Das geht einfach nicht!
00:00:17: Was die pflegenen Angehöre an Erwerbsleistung bringen das sind drei Milliarden Euro pro Jahr.
00:00:25: Österreichisches Rotes
00:00:26: Kreuz – Der Podcast.
00:00:29: Ja damit wieder hallo und herzlich willkommen zu unserer neuen Podcast Ausgabe.
00:00:33: Sehr, sehr schön
00:00:34: dass Sie dran sind und zuhören!
00:00:38: Wir werden bekanntlich immer älter.
00:00:40: laut Statistik Austria wird im Jahr zwei tausend hundert die durchschnittliche Lebenserwartung von Neugeborenen hierzulande bei knapp Achtung neunzig Jahren beim Männern liegen und zweiundneunzig Komma fünf Jahre befrauen die durchschnittliche Lebenserwartung.
00:00:57: Also das ist unglaublich, die Menschen werden dann ja so locker mal an die hundert Jahre alt.
00:01:02: Unglaublich!
00:01:03: Natürlich ist das Ziel möglichst lange gesund zu bleiben aber Fakt ist dass viele Menschen in den letzten Lebensjahren Pflege brauchen und zwar rund um die Uhr.
00:01:14: oft wird diese schwere Arbeit von Angehörigen gemacht.
00:01:18: In Österreich sind es tatsächlich eine Million Menschen, die ihre Lieben zu Hause pflegen Und es gibt aber natürlich auch den anderen Fall, nämlich wo die Kinder Pflege brauchen.
00:01:30: Das geht in der Debatte oft ein bisschen unter und ja wir wollen auch das heute hinterm Vorhang hervorholen und ich darf damit sehr herzlich meine heutigen Gäste begrüßen!
00:01:42: Herzlich willkommen Birgit Meinhard Schiebel.
00:01:44: du bist Präsidentin der Interessensgemeinschaft pflegender Angehöriger.
00:01:48: Es freut mich richtig dass du da bist.
00:01:50: Ich freue mich auch sehr.
00:01:52: Dankeschön Und ich begrüße sehr herzlich die.
00:01:54: Claudia Seng, heißt du bist beruflich pflegende Angehörige und pflege deinen Sohn Dastin seit dreißig Jahren mittlerweile.
00:02:02: Schön, dass Du Zeit gefunden hast.
00:02:04: Danke
00:02:04: für Deine Leitung!
00:02:05: Hallo!
00:02:05: Und hallo lieber Dastinn, schön, dass du mitgekommen bist.
00:02:08: Hallo!
00:02:09: Hallo
00:02:09: Dastind!
00:02:12: Liebe Birgit, die Interessensgemeinschaft Pflegende-Angehörigen setzt sich für die Verbesserung der Lebenssituation Pflegenderangehöriger ein.
00:02:21: Erzähl mal... ein bisschen was zur Gründung.
00:02:24: Wann wurde das Ganze gegründet und gab es vielleicht so einen Knackpunkt, das zu machen?
00:02:29: Ja also ich habe ja vorher noch meine letzten zehn Berufsjahre im österreichischen Roten Kreuz gearbeitet und war da zuständig für die sozialen Dienstleistungen und bin sehr viel herumgekommen und hab auch immer mit Hauskrankenschwestern zu tun gehabt, die mir dann erzählt haben wie sie die Situation erleben in der häuslichen Pflege.
00:02:48: Das war damals gar kein Thema.
00:02:50: Und wir haben dann, in den vergangenen Jahren, die Interessengemeinschaft gegründet, weil wir uns gedacht haben, pflegende Angehörige haben keine Anlaufstelle.
00:02:58: Sie wissen nicht wohin und trotzdem brauchen sie dringend Unterstützung.
00:03:03: Und da haben wir zu Beginn genau die Fehler gemacht, die man nicht machen soll.
00:03:07: Wir haben gesagt, naja wir machen ein Stammtisch und dann kommen sie.
00:03:10: Nein!
00:03:11: Sie kommen natürlich nicht weil sie gar nicht Zeit haben dafür.
00:03:14: und dann haben wir uns schön langsam weiterentwickelt über diese Jahre und haben eine Internetplattform auf der man sich alle Informationen abholen kann.
00:03:23: und natürlich mein Hauptjob ist so quasi auf der politischen Bühne aufzutreten und alles einzufordern, weil wir einen Forderungskatalog haben.
00:03:33: Und da bleiben wir einfach dran.
00:03:35: Auf den kann man dann auch noch zu sprechen.
00:03:38: aber warum machst du das?
00:03:40: Da muss das Herz musste einfach daran hängen an diesem Thema dass mit so viel im Brunst voranzutreiben.
00:03:47: Ich bin ein sehr pragmatischer Mensch und hab mir gedacht, Hoppala das geht nicht.
00:03:51: Da muss was her!
00:03:53: Und es gibt's nicht ja?
00:03:54: Und dann nachdem ich auch sehr strategisch denke, wenn man gedacht okay wie bauen wir das auf und wie bringen wir sie in die Öffentlichkeit.
00:04:02: Dann haben wir wirklich gemerkt dass gibt immer so ganz bestimmte Schwerpunkte die überhaupt nicht beleuchtet werden Wie zum Beispiel eben beim pflegende Angehörige ihre Erwachsenen Kinder, die chronisch krank sind, die eine Behinderung haben eigentlich die ganze Zeit versorgen weil sie immer ihr Leben lang eben ihre Kinder bleiben und das war überhaupt nicht sozusagen am Schirm.
00:04:25: Und deshalb haben wir dann gesagt, wir machen auch ein ganzes Jahr zu dem Thema und da habe ich dann die Claudia kennengelernt.
00:04:30: Sehr sehr cool!
00:04:31: Das wäre meine nächste Frage gewesen, aber stimmt?
00:04:33: Wenn es um Pflege geht hat man immer ältere Menschen im Kopf und eigentlich die Jungen vergisst man da ein bisschen.
00:04:39: Also ihr beide liebe Claudia, Ihr habt euch also in diesem Spezial-Jahr quasi kennen gelernt.
00:04:47: Wie war denn das?
00:04:48: Erzähl da ein Bisschen?
00:04:50: Ich kann mich jetzt ehrlich gesagt gar nicht mehr ganz genau erinnern, ich weiß nur wir haben uns in einem Café getroffen beim Rathaus und haben einmal darüber geplaudert dass wir einfach nicht sichtbar sind.
00:05:02: Wir pflegende betreuernde begleitende Eltern und das man eben immer über die alten Pflege spricht und die Birgit war dann so lieber gesagt na also das geht eigentlich überhaupt nicht und hat also so hat das ganze hat das Ganze dann begonnen.
00:05:17: Und wie
00:05:17: wichtig war das für dich?
00:05:19: Für mich war das sehr wichtig.
00:05:21: Ich pflege im Betreuerjahr seit dreißig Jahren und in dieser Zeit habe ich gemerkt, man ist fürchterlich alleine damit.
00:05:31: Man muss alle selbst irgendwie herausfinden.
00:05:34: deswegen habe auch meine Selbsthilfegruppe gegründet und die Elterninitiative eben in dem Wissen dass es da draußen ganz viele betroffene Eltern gibt und sich genauso fühlen wie ich.
00:05:48: Wenn man das gemeinsam macht, dann fühlt sich das viel besser an.
00:05:52: Das ist tatsächlich so ... Weil wenn irgendeiner was nicht weiß, ein anderer weiss es, ob das jetzt über die Schule ist?
00:06:00: Über Tagesstrukturen oder Einrichtungen?
00:06:03: Über Therapien und Ärzte?
00:06:06: Was auch immer!
00:06:08: Da kann man sie sehr gut austauschen.
00:06:10: Ich finde das echt toll, dass du da so proaktiv nach vorne gegangen bist.
00:06:15: Darf ich fragen, welcher Krankheit oder welche Beeinträchtigung hat denn der Dastin?
00:06:20: Das ist einmal ganz wichtig.
00:06:22: Der Dastun hat keine Krankheit im herkömmlichen Sinne so.
00:06:25: Ja er hat Epilepsie aber der Dastein ist Autist, hat Schizophrenie, eine Mehrfachbehinderung mit einer Intelligenzminderung.
00:06:34: und ja das hat sich über die Jahre aufgebaut.
00:06:38: Das ist halt immer mehr und mehr geworden.
00:06:42: Birgit du sagst Angehörige und Zugehöriger sind der größte Pflegedienst in Österreich.
00:06:48: Ich habe es vorher schon angesprochen, wir haben ein Millionen Menschen die eben mehr Relieben zu Hause pflegen.
00:06:53: unglaublich oder?
00:06:54: Ja und davon sind achtzig Prozent.
00:06:57: also ich muss das sagen bei den Millionen sind circa achtzig prozent davon wirklich in der häuslichen Pflege Und nicht alle haben Unterstützung dabei oder mobile Dienste oder was immer.
00:07:07: und dabei sind eben auch noch Menschen im Alter wie die Claudia Die eigentlich noch immer werbsleben sind oder sein könnten, aber aufgrund ihrer Situation das gar nicht tun können.
00:07:18: Das ist eine wahnsinnige existenzielle Beeinträchtigung.
00:07:22: Also das haben wir immer schon gesehen und ich rechne dann immer laut vor was eigentlich die pflegenden Angehörigen an Erwerbsleistung bringen – das sind drei Milliarden Euro pro Jahr!
00:07:36: Die sich damit das Sozialsystem ersparscht.
00:07:40: Und es ist der Punkt wo ich dann immer drauf bin Für diese drei Milliarden muss es einen Gegenwert geben und eine Leistung geben, weil man sie nicht einfach so alleine vor sich hinarbeitet.
00:07:51: Wie schaut denn die Gegenleistung aus?
00:07:54: Was verdienen pflegende Angehörige?
00:07:57: Pflegende-Angehörigen verdienen gar nichts.
00:08:00: wenn ihr betroffener Mensch ein Pflegegeld bekommt dann ist das ja eigentlich eine Ersatzleistung für Dienste, die sie in Anspruch nehmen.
00:08:10: Aber pflegende Angehörige per se verdienen überhaupt nichts im Gegenteil.
00:08:14: Sie sind dann – ich glaube, Claudia kann da sehr gut Bescheid sagen abhängig davon dass sie Notstandshilfe haben, Mindestsicherung.
00:08:23: aber es gibt kein adäquates Einkommen und wir haben das schon lange diskutiert Und wir haben uns auch gegen die Anstellungsmodelle gewährt aus einem einfachen Grund.
00:08:32: Dort wird ein Großteil des Pflegegeldes einbehalten, dann fehlt das da wieder.
00:08:37: Also wir haben da ein komplexes Ding vor uns, wenn man gesagt es muss ein adäquates Ersatzeinkommen geben.
00:08:44: Das diskutieren wir jetzt seit, glaube ich, zwanzig Jahren.
00:08:47: Seit
00:08:47: zwanziger Jahren?
00:08:48: Claudia, du bist ja zum Teil vierundzwanzig Stunden am Tag, sieben Tage die Woche ... beruflich pflegende Angehörige und das Einkommen, wie wir gerade gehört haben ist quasi nicht vorhanden.
00:09:02: Wie kann ich mir deine finanzielle Situation vorstellen?
00:09:06: Naja es ist so ja... Ich habe vierundzwanzig sieben Bereitschaftsdienst nach Dienst wenn nötig und dafür bekomme ich die Mindestsicherung.
00:09:16: derzeit.
00:09:20: Dustin bekommt das Pflegegeld, Dustin bekommt Mindestsicherung.
00:09:23: Bin ich sehr froh und dankbar weil es gibt viele Bundesländer wo Menschen mit Behinderungen die zu Hause wohnen keine Mindestsicherung bekommen.
00:09:31: in Wien ist es derzeit noch so weiß man nicht wie's mit den Kürzungen jetzt ausschauen wird zukünftig aber im Moment läufts noch so.
00:09:38: und ja und ich lebe von der mindest Sicherung.
00:09:41: Das heißt
00:09:41: am Ende des Monats wird es dann auch ab und an?
00:09:43: Ja wird schon wird es wird es eng wird es knapp zu zweit schaffen wir es, aber ich allein könnte das nicht stemmen.
00:09:56: Ich weiß nicht wie andere das machen, aber es wird knapp und knapp überhaupt jetzt mit der Deuerung.
00:10:04: Das
00:10:04: spürt man dann?
00:10:06: Wie können wir uns so deinen Tag vorstellen, deinen Alltag.
00:10:11: Es ist natürlich von Fall zu Fall unterschiedlich von Mensch zu Mensch das ist eh klar.
00:10:16: aber wie kann man sich ungefähr den Alltag einer pflegenden Angehörigen vorstellen?
00:10:21: Wann beginnt der Alltag?
00:10:22: Mein Tag beginnt um sechs Uhr in der Früh ganz normal wie bei allen anderen auch.
00:10:28: Frühstücken herrichten.
00:10:30: Da steht er dann auch schon auf?
00:10:31: Ja ja also da wird dann sanft aufgeweckt, kriegt Frühstück und dann anziehen Waschen, das übliche.
00:10:40: Wenn irgendwelche pflegerischen Tätigkeiten anstehen muss... Das mache ich alles weil ja alleine geht es nicht.
00:10:49: Ja dann Inkontinentpflege, Katheterpflege wenn der Stoma mal wieder ausläuft oder so.
00:10:58: Also das gehört halt alles dazu.
00:11:00: Medikamentengabe Dann holen wir neue Dings in der Früh seine Neffen ab, er bildet eine Fahrgemeinschaft.
00:11:09: Wir bringen den in die Schule und dann bringe ich den Dastin in die Arbeit.
00:11:13: Dann erledige ich meine Sachen, die ich sonst nicht erledigen könnte.
00:11:17: Ob und so nehme ich mal auch einmal eine Stunde nur für mich wo ich sage, ihr könnt es mich jetzt alle gerne haben.
00:11:22: Und zum Mittag hole ich den dastin nach dem Mittagessen, hole ich ihn wieder ab weil das einfach länger nicht schafft in der Tagesstruktur.
00:11:29: da geht auf vier Tage die Woche Und ja, unter Nachtmittag ist eigentlich auch total durchgetaktet.
00:11:36: Es ist eigentlich immer das Gleiche dadurch dass der Dastin Autistes braucht ein sehr gerägeltes Leben.
00:11:43: Du hast
00:11:45: gesagt, der Dasting geht arbeiten?
00:11:50: Das ist eine Tagesstruktur und da
00:11:52: ist er bis zwölf
00:11:52: oder dreißig.
00:11:53: Genau, genau!
00:11:54: Und das ist eine Tagestruktur, das ist mir auch ganz wichtig weil es gibt die Werkstätten für Menschen mit Behinderungen.
00:12:00: Aber die Tagesstruktur, das ist so eine Art Therapie.
00:12:04: Und da wird er nicht in dem Sinn gearbeitet aber für ihn ist es halt Arbeit weil er muss auch aufstehen in der Früh und funktionieren.
00:12:14: Das ist schon sehr stressig aber er geht trotzdem gerne hin.
00:12:19: also er mag seine Arbeitskollegen und es ist halt für ihn auch ein bisschen Abwechslung nicht rund um die Uhr bei Mama zu sein.
00:12:26: Du hast
00:12:28: vorhin gesagt, ab und zu nimmst du dir eine Stunde ganz für dich.
00:12:31: Und ich glaube das ist schon ein ganz wesentlicher Punkt oder Birgit?
00:12:34: Also
00:12:34: diese sogenannte Auszeit wäre so wichtig.
00:12:37: nur, dass kann man nicht so einfach steuern.
00:12:39: also so wie bei der.
00:12:40: Claudia ist ja nicht ganz sicher wann sie sich überhaupt dieser Zeit nehmen kann hängt davon ab wie es dem Dustin geht und ich glaub deshalb ist es so wichtig darauf zu achten, dass sie wirklich diese Möglichkeiten hat und dass sie vor allem Unterstützung dabei hätte.
00:12:56: Und die fehlt ja.
00:12:57: dann, das große Problem ist eigentlich muss ihr alles alleine managen.
00:13:01: es gibt keine adäquate Unterstützung was sagt okay?
00:13:04: Es gibt zwar so Ansprüche wie es gibt der Satzpfleger aber so ist das einfach nicht.
00:13:09: in dieser Situation kann man das nicht nützen.
00:13:13: Also ich glaube, man muss sehr genau hinschauen was wird angeboten und was ist wirklich hilfreich.
00:13:18: Ich kann mir das schon gut vorstellen.
00:13:19: es wird zum Beispiel telefoniert haben.
00:13:21: im Vorgespräch hast du gesagt na heute ist er da sind zu hau.
00:13:24: also das hat sich aber eigentlich auch eher spontaner geben weil sie eben einfach nicht anders ging.
00:13:28: also wenn du dir in dem tag nicht schon der auszeit nehmen hättest wollen wärst du zb schon nicht gong an?
00:13:33: Genau richtig!
00:13:34: Du musst dich da schon immer einfach sehr
00:13:37: nach... Hinzu kommt dass ich meine Tochter mit meinem Enkel ein bisschen unterstütze Und dann habe ich einen älteren Sohn auch noch, der leider Gottes durch seine psychische Erkrankung Unterstützung benötigt.
00:13:50: Ja und sich da Zeit zu nehmen ist halt wahnsinnig schwierig aber ich versuche es trotzdem weil's einfach wichtig ist.
00:13:59: Das muss eigentlich oberste Priorität haben.
00:14:01: Aber welche Unterstützung würdest du dir denn da jetzt wünschen?
00:14:05: Also dass die Ersatzpflege angesprochen.
00:14:07: ja das ist eben was man sieht
00:14:11: Das ist eine Möglichkeit, dass ich mir die Zeit nehme und jemanden engagiere der mich vertritt.
00:14:18: Aber das
00:14:18: klingt doch eigentlich gut?
00:14:19: Naja, das klingt zwar gut aber so gut ist es auch nicht!
00:14:23: Weil das muss man beantragen dann muss man's abbrechen dann gilt für achtundzwanzig Tage im ganzen Jahr die andere Zeit nicht Und es sind Einkommensgrenzen gebunden.
00:14:34: Man muss bei allen Angeboten immer genau hinschauen was da dahinter steht.
00:14:38: Es wäre eine Möglichkeit Aber die ist so kompliziert in der bürokratischen Abwicklung, dass man es
00:14:44: einfach nicht macht.
00:14:45: Genau, weil ich das auch...
00:14:47: Da haben wir keine Nerven dafür?
00:14:49: Nein,
00:14:50: am Anfang hat's gegessen, man muss sieben Tage ein Stück nehmen und dann sind sie auf drei Tage hinuntergegangen.
00:14:57: Jetzt sind wir soweit, dass vom ersten Tag andershin Anspruch nehmen kann.
00:15:03: der bürokratische Aufwand ist enorm und genau das hält die Leute dann einfach wieder zurück.
00:15:09: Kannst du das so bestätigen?
00:15:10: Sehe
00:15:10: ich, sehe auch so ja also dass die Bürokratie eine Katastrophe und man redet uns immer ein, dass das mit der Digitalisierung einfacher wird kann ich nur dazu sagen nein es gibt nämlich ganz viele Menschen in meinem Umkreis viele Menschen die ich kenne die damit maßlos überfordert sind Und die bleiben einfach zurück.
00:15:30: Die können dann eben keine Anträge stellen, ich begleite einen Herrn über unsere Gruppe der sich bei allen schwer tut und bei allem irgendwie Unterstützung bräuchte sie aber nicht kriegt.
00:15:43: und da kommt er und sagt Ich habe da wieder ein Antrag und was muss ich eigentlich machen?
00:15:48: Und ich weiß es gibt viele Leute die haben niemanden wo sie nachfragen können.
00:15:51: ja was sollen die dann machen?
00:15:53: Ja die fallen permanent unter den...
00:15:57: Wie geht es eigentlich pflegenden Angehörigen mit Migrationshintergrund, die vielleicht möglicherweise die Sprache nicht verstehen?
00:16:05: Das ist ein richtiges Thema.
00:16:07: Wir haben das heurige Jahr, also im Jahr auch in den Jahr- und Jahrzehnten, zur Unterstützung von Menschen mit Migrationen, also pflegen angehörigend mit Migationshintergrunden.
00:16:17: Aber es ist ganz schwierig, weil in anderen Kulturen ein ganz anderes Verständnis davon da ist.
00:16:22: Das ist wirklich eine geheime Familienangelegenheit.
00:16:26: Und in die Community kommt man eigentlich nicht gut hinein.
00:16:30: Einige Kolleginnen und Kollegen zum Beispiel auch zum Thema pflegende Kinder, das ist eine Kollegin aus Niederösterreich, hat jetzt alles wirklich mehr Sprache gemacht.
00:16:41: Auch für die pflegeenden Kinder damit alle Kinder in verschiedenen Sprachen wissen.
00:16:46: da kann ich nachschauen, dann kann ich mir Hilfe holen.
00:16:49: aber die Mehrsprachigkeit ist fast ganz wichtiges in vielen Bereichen, denn auch gerade bei den pflegenden Angehörigen ist das ja auch oft eine Frage.
00:16:58: Wenn ich jetzt ins Krankenhaus komme mit meinem Menschen der Erkrankte sind die dort mehrsprachig oder bin ich jetzt die Dolmetscherin für alles?
00:17:07: Weil der Dustin kann das nicht so äußern sie muss es dann äußeren.
00:17:11: also es ist unendlich schwierig und dass muss man dann wieder mit dem Personal auf der anderen Seite durchspielen die sich ja sehr bemühen aber wir haben nicht überall Dolmetcher.
00:17:22: Ja, ja.
00:17:22: Du sprichst von einem... Ich wiederhole es, das heißt du irgendwo in einem anderen Podcast glaube ich gesagt Bürokratie-Labyrinth der Angebote was wir hier haben.
00:17:32: also ist wirklich so schwer die passende Unterstützung zu finden.
00:17:36: warum passiert denn nicht schneller was?
00:17:37: dass das vereinfacht wird?
00:17:40: Das ist eine ganz schwierige Frage, denn diese Unterstützungsangebote sind fast alle an die Pflegestufe gebunden.
00:17:46: Und nicht alle Menschen haben eine Pflegegeldbegutachtung und sie müssen mindestens die Stufe drei haben damit die pflegenden Angehörigen das Angebot in Anspruch nehmen kann.
00:17:57: außer es handelt sich um eine diagnostizierte Demenz, ich muss immer sagen die muss diagnostiziert sein oder es ist ein schwer krankes Kind im Sinne eines Kindes.
00:18:08: Das sind sie mal so Fallen, wo man genau hinschauen muss und die Angebote sind natürlich auch so aufgebaut dass sie immer mit gewissen Bedingungen verbunden sind.
00:18:18: Und jetzt angenommen jemand wird zu Hause gepflegt oder ist zuhause und hat die Pflege Stufe drei dann kommt irgendwann eine Überprüfung und plötzlich ist es die Pflegestufe zwei und der Unterstützung ist wieder weg.
00:18:32: Darf ich da ganz kurz einhaken?
00:18:33: Das wäre nämlich mir jetzt wichtig, weil du das mit den Pflegestufen sagst.
00:18:37: Wir haben auch Eltern, wo die Kinder eben unter achtzehn sind, die gehen in die Schule... Da ist es oft so gerade bei Autisten, die können eine maximal zwei Stunden in die schule gehen wenn überhaupt.
00:18:48: Es gibt zu wenig Schulassistenz und dass die Eltern zu Hause bleiben können.
00:18:54: Also zumindest ein Erziehungsberechtigung zu Hausebleiben kann, ist ganz schwierig überhaupt für die Alleinerziehenden.
00:19:00: Brauchen die unbedingt pflegestufe drei Kinder damit die Mama zuhause bleiben kann und mindestens Sicherung beziehen darf und dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung steht muss.
00:19:10: Da haben wir auch schon mehrfach darauf hingewiesen das es bitte ab der Pflegestufe eins sein sollte bei Kindern unter acht sein.
00:19:17: aber ja bisher sind wir da auf Granit gestoßen.
00:19:22: Was aber ganz wichtig wäre, weil wenn ich alleine erziehend bin und jetzt mein Kind nur eine Stunde zum Beispiel in der Schule sein kann wie soll ich da arbeiten?
00:19:28: Wie soll das funktionieren?
00:19:29: Das geht einfach nicht!
00:19:32: Und die Schulen sind natürlich auch mehr... Ich verstehe dass die Pädagogen so natürlich auch total überlastet und sagen hey es gibt keine Schulassistenz, ich habe da jetzt sechs, sieben, acht, neun Kinder drinnen, die irgendwie Unterstützung benötigen ja.
00:19:46: Wie willst du das machen?
00:19:47: Das kann nicht funktionieren.
00:19:50: immer wieder darauf hin, es gibt ganz viele Eltern die auf die Straße gehen und so weiter.
00:19:54: Es interessiert nicht, das ist auch so mühsam dass man da ständig ignoriert wird.
00:20:02: Das war ja auch der Grund wie wir begonnen haben darum zu kämpfen mit einzelnen Bundesländern und dem AMS weil wir gesagt haben zum Beispiel nur der Dastin muss jederzeit abgeholt werden Und wenn man eine Verpflichtung hat, zu arbeiten und das nicht einhalten kann, dann kommt man aus der Notstandshilfe heraus in die Mindestsicherung.
00:20:28: Da ist man wieder verpflichtet dazu.
00:20:31: Deshalb haben wir wirklich verlangt, dass Hauptpflegepersonen – allein Erzieherinnen ganz besonders – aus dieser Verpflichtungen überhaupt ausgenommen werden und einfach dann die Möglichkeit haben, das zu tun was sie tun ohne den Zwang dauernd zu haben.
00:20:46: Wenn ich das nicht erfülle, dann komme ich in dieser Stufenleitung, der sozialen immer tiefer ist.
00:20:51: Das ist ja noch einmal ein großer Druck, den man dann nochmal
00:20:55: aufgeheißt bekommt
00:20:56: oder
00:20:56: gerade?
00:20:56: Genau und da haben wir etliche Alleinerziehende, die immer wieder Panik schieben wenn sie eine Begutachtung haben kriegt mein Kind wieder die Stufe drei weil wenn es runterfallt auf Stufe zwei muss sich sofort dem Arbeitsmarkt wieder zur Verfügung stehen.
00:21:09: Und mit den sechzehn Stunden ist auch lieb gemeint aber auch dass einem es kümmert.
00:21:15: Da hören wir auch immer wieder, da müssen wir schummeln.
00:21:18: Auf zwanzig Stunden gibt es keine Angebote.
00:21:23: Aber wie sollten das alleinerziehende schaffen?
00:21:26: Das kann nicht funktionieren und auf das nimmt man einfach keine Rücksicht.
00:21:32: Ihr fordert ... Ihr habt einen großen Punkt der Katalog was ihr eben fordert um die Situation pflegender Angehörige zu verbessern.
00:21:41: Was waren denn vielleicht schon so ein bisschen so Meilensteine wo du sagst Da ist wirklich schon was weitergegangen.
00:21:46: Also genau das, wo ich gesagt habe bei der Ersatzpflege zum Beispiel, dass man von diesen sieben Tagen auf drei Tage auf null Tage kommt... Ganz wichtig war auch, dass es keine Voraussetzung mehr ist im gemeinsamen Haushalt zu sein mit vielen Unterstützungsangeboten.
00:22:01: Das hab' ich damals im Parlament vorgetragen und hab' gesagt, das ist einfach nicht mehr zeitadequate Menschenleben, nicht alle mehr im gemeinsameren Haushalt.
00:22:10: Daraufhin ist es dann wirklich herausgenommen worden?
00:22:13: Also das war gut.
00:22:16: Wir setzen uns auch immer dafür ein, dass die Pflegekarrenz über den gesamten Zeitraum der drei Monate einen Rechtsanspruch hat – sie hat bis jetzt zwei Wochen und dann muss man mit dem Arbeitgeber verhandeln über den Rest der Zeit.
00:22:30: Also wir machen es immer so, dass wir diese Themen immer wieder aufs Tabu bringen und sagen, wir müssen daran weiterarbeiten.
00:22:36: Das ist ganz wichtig!
00:22:39: Die einzige Forderung, die von Anfang an dann durchgegangen ist war eben die jährliche Valorisierung des Pflegegeldes.
00:22:46: Weil viele Jahre wurde das Pflegegelb nur irgendwann valorisiert in Abständen von sieben Jahren oder so.
00:22:53: jetzt wird es jährlich valorisiert wenigstens das.
00:22:56: also da hat sich was getan, weil man verstanden hat.
00:23:01: Wenn man Pflegegeld bekommt dann muss das sozusagen index gesichert sein.
00:23:06: Das ist es jetzt.
00:23:08: Aber wir haben mit viel Druck gearbeitet und wir hören nicht auf.
00:23:15: weil du die Unternehmern angesprochen hast, wie gehen denn die Arbeitgeber und Arbeitgebarin in Österreich um?
00:23:20: Wenn jetzt die Situation tatsächlich so ist dass Mitarbeiterinnen plötzlich vor der Situation stehen das sie einen Angehörigen zu pflegen haben.
00:23:30: Mittlerweile hat sich da vieles getan.
00:23:31: Es kommen jetzt große Firmen direkt zu mir und sagen, bitte könnten Sie kommen?
00:23:38: Und können Sie einmal alles erklären was es an Unterstützungsangeboten gibt?
00:23:42: Wir wissen das auch nicht!
00:23:44: Wir können es dann zur Verfügung stellen und wir sind gerne bereit unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu unterstützen weil sie ja die Arbeitskräfte nicht verlieren wollen.
00:23:53: Ich meine, im gewissen Sinn hat uns die Pandemie fast was Gutes getan.
00:23:58: Weil halt sehr viel mit Homeoffice etc.
00:24:00: heute möglich ist.
00:24:01: das war vorher ja überhaupt nicht.
00:24:02: Das
00:24:02: wäre meine nächste Frage gewesen, wie können denn Unternehmen unterstützen?
00:24:06: Wahrscheinlich genauso so gut es geht mit Teleworking
00:24:09: Mit Telewirkung und flexiblen Arbeitszeit angeboten Und auch mit dem Verständnis.
00:24:14: Es ist vor zwei Wochen bei der Generale Versicherung den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern alles noch einmal gesagt, was es gibt wo sie hin so sich wenden können.
00:24:26: oder ich arbeite auch mit dem österreichischen Integrationsfonds zusammen.
00:24:30: Mit den Universitäten.
00:24:32: also das läuft wirklich gut.
00:24:34: die haben Interesse daran.
00:24:36: Kannst du das so bestätigen?
00:24:37: Du bist ja gut vernetzt kennst viele höherst viel.
00:24:41: sind die Unternehmen also da wirklich positiv dahinter um hier zu unterstützen?
00:24:47: Ja, also man hat schon das Gefühl dass sich was tut aber da gibt es noch viel Luft nach oben.
00:24:59: dass sich ja die Pflegetätigkeit jetzt nicht nur bei Älteren oft auch über Jahre zieht.
00:25:05: Komm mal auf die psychischen Aspekte zu sprechen, wie geht es denn den pflegenden Angehörigen?
00:25:12: Man wird zwar in die Situation reingestoßen aber das geht dann über Jahre wenn diese Person dann stirbt.
00:25:20: Ich glaube das ist für manche Menschen dann auf der einen Seite wirklich eine Erlösung obwohl das nicht leicht ist zu sagen ich bin froh dass es vorbei ist Weil der Arbeitsmarkt so ein bisschen versucht, vielleicht könnten Sie jetzt wieder dann arbeiten gehen oder gleich einen Pflegeberuf ausüben und wir sagen also bitte nicht.
00:25:38: Aber es gibt natürlich Menschen die das als Hauptinhalt ihres Lebens gesehen haben und natürlich auch in eine Trauer geraten, die nicht so leicht sozusagen zu bewältigen ist wie in anderen Todesfällen.
00:25:52: denn das war ja wirklich etwas dass nur sie gemacht haben und das ihr ganzes Leben ausgemacht haben.
00:25:58: Und umständen, also dreißig Jahre, vierzig Jahre... Ich habe eine Kollegin, die ist heute achtzig, und ihre Tochter ist jetzt an die sechzig.
00:26:06: Die hat ihr Kind die ganze Zeit in dieser Zeit gepflegt!
00:26:10: Wenn Ihre Tochter stirbt oder sterben sollte dann wird das für Sie der größte Verlust, den sie überhaupt erleiden kann.
00:26:17: Und da dann Unterstützung zu haben – was sich langsam so entwickelt doch im Vergleich zu früher, es gibt die Möglichkeiten der letzten Hilfe und so, das sind Organisationen Und natürlich auch Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten sind heute besser vorbereitet, können dann doch ein Angebot machen eine Zeit lang die Menschen zu begleichen oder die Krisenintervention.
00:26:41: Also da gibt es heute einiges.
00:26:43: Aber ihr
00:26:43: fordert ja auch wirklich psychosoziale Unterstützung einfach für pflegende Angehörige also jetzt nicht nur wenn der Zupflegender gestorben ist oder permanent.
00:26:54: wie wichtig wäre denn das Claudia?
00:26:56: Wann stößt den Touren?
00:26:57: deine?
00:27:00: Ja, ich würde sagen mehrmals die Woche.
00:27:03: Einfach ... ja, weil immer irgendwas dazwischenkommt was du nicht einplanst und ... Du machst dir dann Sorgen Jesus, der Arzt kann das auch nicht helfen.
00:27:13: da ist jetzt wieder irgendetwas Neues dazugekommen.
00:27:16: Eben, dann machst du dir Gedanken über den Tod des Betroffenen.
00:27:20: Du machst mir Gedanken über dem eigenen Tod.
00:27:22: wie wird es wenn du gestorben bist?
00:27:24: Was passiert mit meinem Kind, wenn's mich überlebt?
00:27:28: Und ich bin mir ziemlich sicher, wenn er gehen dürfte?
00:27:33: vor mir wäre ich sehr dankbar.
00:27:36: Ja es wär schwer aber ich wär dankbar weil eine Last dieser Gedanke was passiert mit ihm, wenn der zurück bleibt?
00:27:44: Die ist unerträglich, die ist wirklich unerträllig.
00:27:47: Birgit bitte!
00:27:48: Ja das gibt ja auch... Das ist die einzige kostenlose Leistung des Sozialministeriums und das ist das kostenlosen Angehörigengespräch.
00:27:56: Allerdings das kann man zehnmal pro Jahr nützen, aber das ist einfach zu wenig und es ist nicht die Möglichkeit sozusagen im Notfall sofort jemanden zu haben mit dem er dann reden kann.
00:28:08: Wir haben gemerkt, dass das wohl in Anspruch genommen wird.
00:28:12: Aber natürlich ist es im Grunde genommen viel zu wenig.
00:28:15: Psychosoziale Betreuung ist etwas anderes ja?
00:28:17: Also ein Gespräch führen ist das eine aber das Gefühl zu haben ich bin immer begleitet und kann darauf auf Zugreifen in solchen Situationen auch wenn's andere Dramatische gibt.
00:28:27: das ist ja von Tag zu Tag.
00:28:28: Das ist ganz unterschiedlich.
00:28:30: Ich merke es auch bei mir mit der Selbsthilfegruppe Wenn man sich unter den Eltern austauscht Es tut gut Aber in manchen Situationen braucht es einfach professionelle Hilfe.
00:28:41: Und wenn du die da nicht hast, wenn du da monatelanger fließt und stehst und wartest, damit kommst du nicht weiter?
00:28:47: Das ist eben der Punkt!
00:28:49: Entweder mal zahlt's privat, das muss man sich auch einmal leisten oder man steht auf irgendeiner Liste und irgendwann wahrscheinlich pfeift man dann...
00:28:58: Genau bis dahin, bis wir dran sind gehts dann eh schon wieder relativ gut, hat man sie eh schon gefangen und sagt ok, dann ...
00:29:04: Es geht wieder
00:29:05: weiter.
00:29:07: Kostenfrage jetzt bei zum Beispiel vierundzwanzig Stunden Betreuerinnen betrifft.
00:29:11: Das kann sich ja, manche können sich das leisten aber eben nicht alle.
00:29:18: also da sprechen wir jetzt natürlich die Angehörigen an die Älktere zu pflegen haben mehr.
00:29:25: Also
00:29:25: nicht nur?
00:29:26: Nicht nur!
00:29:27: Vierundzwzig Stundenbetreuung hat nicht nur mit Altenpflege zu tun.
00:29:31: Es gibt Leute mit onkologischen Erkrankungen etc... in allen Altersstufen und die dann das in Anspruch nehmen.
00:29:38: Aber so wie du gesagt hast, dass es ja auch muss man finanzieren können Es gibt zwar eine Unterstützung vom Bund Das war bis vor einigen Jahren zweihundertfünfzig Euro im Monat Jetzt sind das acht hunderte Euro weil ich war damals wirkliche Ministerin Da habe ich gesagt, das geht sich einfach nicht mehr aus.
00:29:57: aber selbst die acht hundert Euro sind zu wenig.
00:29:59: Man muss ja schauen, dass man ja die vierundzwanzig Stundenbetreuerinnen auch unterbringt, verköstigt
00:30:06: etc.,
00:30:06: alle Energiekosten das hängt ja alles zusammen.
00:30:10: Also man kommt mit Sicherheit auf eine Zusatzsumme die man privat aufbringen muss von ca.千 Fünfhundert Euro bis zu dreitausend Euro.
00:30:19: Ja und wenn man sich das nicht leisten kann dann wird man von heute auf morgen in die Situation des pflegenden Angehörigen gestoßen.
00:30:27: Das ist unvorstellbar.
00:30:29: Der komplette Arbeitsalltag, alles ist anders?
00:30:32: Wie geht es den Leuten da?
00:30:34: Der Satz, den ich seit fünfzehn Jahren höre, ist ja immer damit habe ich nicht gerechnet weil man versucht das Jahr nicht anzudenken.
00:30:43: wir sagen immer Es wäre gut wenn man in Familien oder in Partnerschaften einmal sich hinsetzen und drüber nachdenkt gemeinsam und sagt Wenn's passiert was machen die dann?
00:30:54: aber Wir kennen uns alle selbst genug.
00:30:57: Wir versuchen ja irgendwie zu sagen, es wird uns hoffentlich nicht treffen.
00:31:01: Und wenn's einen trifft dann wirds ganz schwierig und hart.
00:31:04: Dann landen sie oft bei uns.
00:31:06: Gott sei Dank!
00:31:07: Und wir versuchen dann einmal zu schauen was ist denn jetzt das dringendste?
00:31:11: Also was muss gleich sein, was kann man später tun?
00:31:14: wo bekommt man eine Unterstützung?
00:31:17: und meine Kollegin die am Telefon sitzt also ich sitze nicht an dem Telefon aber sie sehr wohl das reinste Lexikon mittlerweile.
00:31:28: Und sie fragt aber dann auch immer, wie geht es ihnen?
00:31:31: Und dann dauert das eine Stunde weil verständlicherweise die Menschen sagen ja mir geht so und so und ich halte das ganz schlecht aus.
00:31:40: Claudia welche Art von Unterstützung hilft dir am allermeisten?
00:31:45: Also ich habe wie gesagt die Tagesstruktur.
00:31:47: Das hilft mir am allemeisten.
00:31:50: wenn die jetzt wegfallen würde hätte mein massives Problem wir haben ist schon bar nicht geschoben, weil wir ja nicht wussten jetzt in Wien hat er geheißen kommt es zu Kürzungen bei der Mindestsicherung.
00:32:00: Ja und das wäre natürlich ein massives Problem.
00:32:03: Weil wenn ich jetzt keine Mindestsicherung bekommen würde müsste man das mit dem Pflegegeld auskommen.
00:32:09: Das Problem ist nur, er zahlt allein sixhundert Euro pro Monat dass er in die Tagesstruktur gehen kann.
00:32:15: Das wird vom Pflege Geld finanziert aber wenn das jetzt wegfallen würde die Mindestschierung oder ein großer Teil davon Könnte man das nicht mehr leisten?
00:32:24: Es geht einfach nicht mehr.
00:32:26: Und dann müsste er auf die Mannschaft mit der Mama zu Hause sitzen und ich glaube, dass will niemand.
00:32:31: Weil er hat alles recht auf Teilhabe.
00:32:35: Das ist halt ein Stück weit seine Welt.
00:32:39: Birgit, ein ganz wesentlicher Punkt erfordert eben unter anderem auch Bewusstseinsbildung was diese tollen Menschen da leisten und wie hoch auch die gesellschaftliche Relevanz ist.
00:32:51: Wie schwierig ist dieser Weg und gibt es da schon irgendwie Erfolgserlebnisse?
00:32:57: Ja,
00:32:58: also langsam.
00:32:59: Es wird deutlicher vor allem in der Mangelsituation wird's noch deutlicher dass Menschen ja wirklich kämpfen müssen damit sie überhaupt pflegen können.
00:33:09: aber ich habe immer schon gesagt die Firma Lutz kennt im Fernsehen jeder das es über pflegende Angehörige gibt ist noch nie irgendwo aufgetreten.
00:33:18: Und ich denke mir, es wäre vielleicht die öffentliche Hand doch dazu in der Lage einmal darauf hinzuweisen und zu sagen Ja!
00:33:25: Es gibt pflegende Angehörige und wir bieten Unterstützung an.
00:33:29: Das will ich endlich mal haben und da bleibe auch dran.
00:33:33: Ich habe gerade gesehen das demensfreundliche Wien arbeitet sehr gut.
00:33:36: Die haben ja sogar eine Straßenbank gehabt, auf der ihr Logo und alles drauf hat und das will ich auch haben.
00:33:43: Ich will es nur deshalb haben, damit Aufmerksamkeit entsteht.
00:33:47: Dass das da ist und dass man es braucht.
00:33:50: Aber es gibt.
00:33:51: zum Beispiel früher gab es das Pflegetelefon des Bundesministeriums.
00:33:56: Das haben sie dann unbenannt im Bürgerinnen-Service.
00:33:59: Worauf niemand mehr weiß, dass dort das Pflegetelefon ist?
00:34:02: Und die sind wirklich perfekt in der Auskunft!
00:34:05: Aber ich kämpfe schon lange, dass sie wieder zurückkehren.
00:34:08: Das sind wir bei Bürokratie-Tschungel.
00:34:10: Also beim Bürgerinnen- und Serviceanrufen, wenn ich was zur Pflege wissen will?
00:34:16: Richtig!
00:34:16: Und außerdem ist das wieder die Frage der Wahrnehmung.
00:34:19: Nehm' ich das wahr oder
00:34:20: nicht?!
00:34:21: Da muss man mir sehr gut aufpassen...
00:34:23: Apropos Wahrnehnemungen – Ich habe schon so das Gefühl auch in Österreich, dass sich pflegende Angehörige aus den Orden kriegen, die keinen von den Mitmenschen.
00:34:32: Es ist ein bisschen so, dass man sagt es ist fast normal, dass man die pflegt.
00:34:39: Das ist richtig!
00:34:40: Wenn ich da ganz kurz noch sagen darf bei der MF-Vierzig ein nettes Beispiel gehabt habe... Da hab' ich nachgefragt, ich hab's gefragt wie lang der Antrag noch dauern könnte weil das Geld knapp wird.
00:34:52: wo man mir dann gesagt hat mindestens maximal zwölf Wochen und ich möge bitte froh sein dass sich dem Steuerzahl auf der Tasche liegen darf.
00:35:00: also mit solchen Dingen konfrontiert zu sein tut nicht wirklich der Seele gut.
00:35:06: Und da bin ich ein Einzelfall, sondern das hören viele von uns oder dass Menschen mit Behinderungen wozu brauchen die ja Geld?
00:35:11: Die brauchen ja kein Geld, die brauchen nur einen Dach über dem Kopf.
00:35:15: Aber absolut keine Ahnung.
00:35:17: Also politisch und gesellschaftlich sind wir nicht vorhanden.
00:35:22: Ja umso wichtiger, dass wir diesen Podcast auch heute machen, damit man das nochmal wieder einmal mehr nach außen trägt.
00:35:29: aber ist es in anderen Ländern Anders.
00:35:32: Also ist da die gesellschaftliche Relevanz von pflegenden Angehörigen, haben das die Leute am Schirm?
00:35:39: Welches Land ist denn so ein bisschen so
00:35:41: ein Vorzeigeprojekt?
00:35:43: Ich war auch in Dänemark, ich war auch im Schweden und habe mir alles angeschaut.
00:35:48: Die denen zahlen aber alle in der Bevölkerung einen höheren Steuersatz, damit sie wenn es um das Thema Pflege geht professionelle Pflege bekommen.
00:35:57: und Sie wollen dass die Leute im Arbeitsprozess bleiben und gar nicht erst in die Situation kommen.
00:36:02: Und das funktioniert gut so wie sie in Dänemark auch eine ganz solide Grundpension für alle gibt.
00:36:07: Ganz egal, wie lange man gearbeitet hat, wie lang man im Land ist usw.
00:36:12: Damit sichern Sie sozusagen die soziale Die soziale Sicherheit ab auf der einen Seite und pflegende Angehörige werden sofort unterstützt.
00:36:23: Ich muss deshalb ein bisschen vorsichtig sein mit solchen Äußerungen, weil natürlich in Zeiten von finanziellen Krisenzeiten auch dort eingespart wird – wir wissen nicht genau wie viel!
00:36:36: Wir sagen es noch einmal, ein Millionen Menschen sind pflegende Angehörige und das möchte ich abschließen schon weil mich die Zahl wirklich ein bisschen geschockt hat.
00:36:45: Davon sind forty-fünf tausend Kinder und Jugendliche auch betroffen.
00:36:48: Das hat man ja nicht am Schirm dass natürlich die ganze Familie zum Teil pflegende Angehöre sind.
00:36:57: Was leisten diese Kinder?
00:36:58: Alles In dem Augenblick, wo die Situation eintritt, übernehmen Sie ganz einfach.
00:37:04: Aber sie sprechen nicht darüber.
00:37:06: Wir haben ja auch einen Film mit Ihnen getreten und sind gesagt, nein, Sie haben auch in der Schule niemals darüber gesprochen.
00:37:12: aber Sie können Ihre Freunde nicht einladen weil zu Hause ist die Situation ganz anders.
00:37:18: Und diese pflegenden Kinder- und Jugendlichen sind ja im Grunde genommen also eigentlich in einer Situation dass sie das alles gar nicht dürfen was sie machen.
00:37:28: Aber ich hab dann vielmehr auch in Deutschland gesehen, also die Jüngsten waren fünf.
00:37:32: Die da schon Verantwortung übernehmen?
00:37:34: Die Verantwortung übernommen haben, die dann wirklich bei der Mutter waren, die krank war ... die die Medikamente von da nach hier und dahin gebreicht hat.
00:37:43: Da zehnjährige sind ja apothek gegangen, hat die Medikanente abgeholt.
00:37:48: Sie haben sie selber eingeschachtet.
00:37:50: Also alles so Tätigkeiten, die man Kindern nicht zumuten kann.
00:37:54: Und die Kinder haben Angst!
00:37:56: Und die schauen dann im Internet nach, was ist das für eine Erkrankung und wie geht es weiter?
00:38:00: Das ist ganz verteilt.
00:38:02: Man muss Kinder auch aufklären und unterstützen.
00:38:04: Aber das müssen die Erwachsenen tun – nicht die Kinder!
00:38:08: Wir haben das deshalb mit dem Bildungsministerium gemacht und gesagt okay da habt ihr ein Modul für den Unterricht damit.
00:38:14: alle wissen ja, dass ist eine Situation oder man kann auch Radaufdrade einschalten aber diese Kinder werden dann erwachsen zum Teil nicht mehr in der Lage noch einmal darüber zu reden.
00:38:29: Sie wollen auch nicht, ja?
00:38:30: Sie sagen dann ich will sie einfach nicht mehr hören oder sehen.
00:38:34: und nachdem ich mich mit allen Ministern schon zusammengearbeitet habe, hab' ich damals den Minister Hunstdorfer gefragt ob er weiß welches das erste Kind pflegende Kind in der Literatur war.
00:38:48: und er hat gesagt nein, habe ich gesagt Pünktchen und Anton wenn?
00:38:52: der Anton hat gekocht und getan, damit seine kranke Mutter versorgt ist.
00:38:57: Und da ist er mit dem Buch herumgegangen und gesagt ich weiß ja das erste Kinder aber es hat funktioniert und er hat aufmerksam gemacht.
00:39:04: Da würde ich nur ganz kurz noch einhaken wollen nämlich die Kinder die auch pflegen und betreuen die nicht nur die Eltern und also Großeltern oder irgendjemandem zu Hause pflegen, sondern auch Kinder mit Behinderung an Geschwisterkinder zuhause haben.
00:39:22: Denn die kriegen viel mit!
00:39:24: Man glaubt man kann das irgendwie auf die Seite schieben aber ich weiß es von meinen Kindern dem alles mitbekommen.
00:39:30: sie haben nie darüber geredet um dass ist alles erst im Nachhinein rausgekommen und das zu verarbeiten.
00:39:37: ja das ist nicht einfach.
00:39:41: Du hast daumenhoch jetzt gemacht.
00:39:43: Ich hab daumen hochgemacht, weil ich weiß wie diese Situationen sind und ich wirklich sage wenn wir die Menschen damit alleine lassen ist das unverantwortlich Das beeinträchtigt ihr gesamtes Leben.
00:39:57: Abschließend Birgit was ist jetzt in deinen Augen am dringendsten nötig umpflegende Angehörige zu unterstützen sei es von der Gesellschaft ja und von der Politik?
00:40:09: Was steht bei dir jetzt an ganz oberster Stelle?
00:40:12: Also die Gesellschaft sollte mehr wissen darüber, dass jederzeit jeder in die Situation kommen kann und wo er dann Hilfe kriegt.
00:40:18: Das ist der eine Punkt!
00:40:20: Und der zweite ist natürlich auf der politischen Ebene weil wir jedes Jahr ein Jahresthema nehmen um in der Politik aufmerksam zu machen und so sagen das ist ja ein Schwerpunkt da müsst ihr bitte hinschauen.
00:40:31: aber das Schwierige ist es wängt auch damit zusammen welche Regierung wo wann gerade sich dafür interessiert.
00:40:39: Und wie können wir dann verhandeln?
00:40:43: Wir verhandlen sehr oft mit Politikern dazu oder Politikerinnen und versuchen ihnen das vorzustellen, um zu sagen, wir brauchen eure Unterstützung dabei.
00:40:52: Das ist ganz wichtig!
00:40:54: Das ist sozusagen schwere Arbeit für mich.
00:40:58: Die Situation weiß ich, die ist schrecklich aber mein Job ist eigentlich wirklich aufmerksam zu machen und zu sagen Finger drauf und da muss jetzt was passieren.
00:41:08: Klar, ich
00:41:09: kann nur unterstreichen was die Birgitta sagt.
00:41:12: Wir sind noch wichtig zu betonen dass man versteht pflegende und unterstützende begleitende Eltern.
00:41:20: wir haben auch mit der Behindertenpolitik zu tun.
00:41:23: wir sind zwar nicht selbst betroffen aber wir müssen das alles ausbügeln und ausbaden was da falsch läuft.
00:41:32: Nur hört uns da leider keiner zu, weil die einen sagen, das können nur Selbstbetroffene sagen.
00:41:39: Die anderen sagen, interessiert mich nicht und wir sind zwischen den Stühlen und sollen es aber dann alles
00:41:44: regeln.".
00:41:45: Und ich würde mir echt wünschen dass man unseren mal auch an den Tisch holt und sagt hey wie schaut's aus?
00:41:51: Weil ich bin eigentlich sein Sprachrohr!
00:41:53: Wer ist es denn sonst?
00:41:56: Da würde mir halt wünschten, dass man zuhört.
00:41:59: Ich will mich auch bedanken bei dir und bei euch allen, weil ich weiß was ihr wirklich leistet.
00:42:04: Und wir haben ja jetzt glaube ich fünf Jahre hinter uns gemeinsam und ich bleib dran.
00:42:09: das verspreche ich dir.
00:42:10: Dafür herzlichen Dank!
00:42:11: Danke lieber Birgit.
00:42:13: Ich danke euch dass ihr da war.
00:42:14: Das glaubt ihr auch von mir höchsten Respekt.
00:42:16: Ja?
00:42:17: Ich wünschte weiterhin bleibt so wie du bist.
00:42:19: So kraftvoll und so toll und ich wünsche dir das allerbeste vom ganzen Jahr.
00:42:24: Danke.
00:42:25: Danke Birgits, dass du da warst.
00:42:27: So wichtiges Thema, bitte kommt's bald wieder.
00:42:30: Danke!
00:42:30: Das wird nicht die letzte Podcast-Folge zu dem Thema sein und lieber Dustin es hat mich sehr gefreut ich kennenzulernen.
00:42:38: danke dass du da warst.
00:42:40: Schönen
00:42:40: Tag wünsche ich dir noch.
00:42:41: Grüß dich
00:42:41: beim Grüßen.
00:42:44: Ja damit herzlichen Dank fürs aufmerksame Interesse.
00:42:47: meine
00:42:47: sehr verehrten Damen und Herren liebe Hörerinnen.
00:42:51: schön dass sie dabei waren.
00:42:52: ja empfehlen Sie uns weiter das würde uns natürlich sehr freuen.
00:42:56: Und ja, wir haben auch noch eine Straßenumfrage zum Thema pflegende Angehörige gemacht.
00:43:03: Die möchte ich Ihnen nicht unterschlagen.
00:43:05: jetzt zum Schluss.
00:43:06: Hören Sie mal zu!
00:43:08: Das ist dabei rausgekommen und ich verabschiede mich an der Stelle.
00:43:11: Alles Schöne Ihre Isabella Richter.
00:43:15: Was verbinden sie spontan mit dem Begriff pflegen Angehäure?
00:43:19: Ähm die Leute sich um Kranke oder behinderte Familienmitglieder kümmern also alle die halt daran beteiligt sind an der Pflege dieser Person und die halt da involviert sind oder damit zu tun haben.
00:43:33: Darunter verstehe ich, dass sich die
00:43:35: eigene Familie oder Freunde
00:43:36: aus
00:43:36: dem Umfeld um einen kümmern, wenn man selber nicht mehr
00:43:39: dazu fähig ist.
00:43:42: Welche Rolle spielen pflegende Angehörige ihrer Meinung nach
00:43:44: im Gesundheitssystem?
00:43:46: Und werden sie genug gebürdig?
00:43:48: Ich glaube das die Zahl der pflegenen Angehörtigen in unserem Gesundheitssystem eine eine große Rolle spielen, weil es einfach so viele pflegebedürftige Angehörige gibt die dann zu Hause versorgt werden müssen.
00:44:03: Naja also ich glaube dass sie einen wichtigen Teil der Arbeit machen weil die halt direkt mit den Betroffenen arbeiten und halt ja kostenlos sozusagen das machen also ohne Geld dafür zu bekommen und weil sie halt die wirklich wichtigen Dinge machen also im Alltag und die ja den Alltag erleichtern.
00:44:22: Und ich glaube, wenn es sie nicht gäbe, dann hätten wir ein großes Problem.
00:44:26: Weil dann wären unsere Arztpraxen und Krankenhäuser und Pflegestationen noch mehr überbelegt als die das eh schon sind.
00:44:34: Die Pfleger in dem Fall sind nämlich mal eine
00:44:37: engere Verwandtschaft.
00:44:38: Kinder, Eltern ja nachdem weg gepflegt werden
00:44:40: muss... ...und die kriegen da nichts bezahlt,
00:44:42: denn
00:44:42: die machen das
00:44:43: jetzt noch an.
00:44:43: aus Nächsten lieber also näher weniger würde ich sagen dass die gewürdigt werden.