Österreichisches Rotes Kreuz - der Podcast

Österreichisches Rotes Kreuz - der Podcast

Transkript

Zurück zur Episode

00:00:03: Servus

00:00:03: und grüß euch, ich bin der Marco Pogo und darf heute den Podcast vom österreichischen Roten Kreuz live vom Frequenzifestival moderieren.

00:00:17: Ich durfte bereits am Novorok-Festival berichten wie dieser Einsatz dort vor Ort abrennt und jetzt eben auch von Frequenzy besitzen hinterm VORZ Sankt Belken im Schatten auf einem Bierbangel.

00:00:30: und ihr werdet es nach und nach die Menschen, die hier fürs österreichische Rote Kreuz im Einsatz sind für euch Interviewen und sie werden einfach dazu hören, was Sie da so machen.

00:00:39: Und mit welchen Aufgaben Sie konfrontiert sind.

00:00:42: Nemi hat jetzt Alex Platz genommen.

00:00:44: Der Alex ist Notarzt hier vor Ort.

00:00:48: Dazu hören wir mal, was macht denn da eigentlich?

00:00:51: Ja hallo grüßt euch!

00:00:53: Wir haben als Notärzte die Aufgabe dann Grundlegend die Notfälle abzuarbeiten, beziehungsweise auch die einfachen Mundversorgung.

00:01:01: Es kommen ja Verletzte zu uns oder auch Menschen mit ganz einfachen Problemen, Blasen auf den Füßen, Sonnenbrand.

00:01:07: Man steigt da von Schiefer drauf und das ist auch unsere Aufgabe hier zu entscheiden was können wir da für Worte versorgen?

00:01:12: Und was müssen wir leider noch zum Bildnis Krankenhaus schicken?

00:01:15: Ich habe vorher eine kleine Führung gekriegt durch Eure Einsatzstelle da und ihr habt es ja wirklich neben dem Betten auch so etwas wie einen kleinen Schockraum wo ja quasi alles was eine kommt, einmal hier primär versorgen könnt um auch die Krankenhäuser zu entlasten oder?

00:01:33: Genau.

00:01:33: Es ist so wie wir haben da, ich würde jetzt nicht sagen übertrieben die Intensivstation aber prinzipiell wird das Nudertsdwesen für Draußen, fürs Nefford den Nudratswagen, es sind ausgestattet mit ein Basismonitoring, wir können Atemwegsicherung beatmen und vor Ort durchführen weil grundsätzlich könnten ja Unfälle passieren, es können auch Vergiftungen vor Ort freiwillig zugeführter Genese oder unfreiwilliger Art stattfinden.

00:01:58: Und da ist es auch unsere Aufgabe, eben hier Primär-Rossen die notafallmedizinische Versorgung zu gewährleisten.

00:02:06: Wie funktioniert die Kommunikation mit den Krankenhäusern?

00:02:08: Waren entscheidet ihr wie was weiterkommt und wie rennt das auf?

00:02:12: Wie kann man sich das vorstellen?

00:02:14: Es ist so... Wenn draußen auf den Campingstützpunkten was passiert und es ist zum Beispiel eine offensichtliche Fraktur, wo wir wissen das braucht ein Röntgen des Gehörtegibs.

00:02:24: Dann wird das telefonisch mit uns abgeklärt und dann sagen wir von draußen um unnötige Transporte zu vermeiden bitte kleinen Transport ins Krankenhaus.

00:02:32: wenn in die Situation oder das Versorgungsmanagement ungleich für die Sanitäter draußen dann werden die Patienten zu uns hier auf dem Hauptstützpunkt transportiert bzw.

00:02:42: kommen da direkt zu uns.

00:02:43: die Patienten Gebracht oder mit Freunden gehen vorbei, schauen herein.

00:02:47: Haben das Problem und dann entscheiden wir es noch derzeit.

00:02:49: was können wir herausversorgen professionell behandeln?

00:02:54: Wir machen Kontrollen heraus und wenn's halt nicht geht, dann gibt's halt gewisse Situationen wo die Patienten von da vom Hauptstückspunkt ins Krankenhaus transportieren müssen.

00:03:04: Und kleine Wunschversorgungen

00:03:05: usw.,

00:03:06: das hat sich auch voll ausgerüstert, oder?

00:03:08: Genau!

00:03:09: Es ist so.

00:03:09: wie können die ja um alle Wunsversorgung eine kleine Wunsersorgungs- und Schnittverletzungen Auf einen Scherben gestiegen in der Dresden oder auf einer Bierdose geschnitten, das machen wir alles.

00:03:19: Da muss man sagen über die letzten Jahre ist es sehr rückläufig Gott sei Dank!

00:03:24: Und das können wir machen, was halt natürlich jetzt grössliche Wundinfektionen sind mit Reisen.

00:03:28: Das machen wir alles nicht.

00:03:28: Es gehört professionell gereinigt oder über den Gelenken wo man sagt, man muss da wirklich die Szenenapparat kontrollieren.

00:03:35: Das schicken wir auch hinein.

00:03:36: aber diese normale Fingerzehnschnittverletzung, die kleine, die reinigen wie Herr Rossen versorgen sie ist natürlich nicht der hygienische Standard wie im Krankenhaus.

00:03:46: darüber wird der Patient aufgeklärt.

00:03:48: Wie liegt auch ein?

00:03:50: nicht ins Krankenhaus ist.

00:03:51: Wir bieten jedem Patienten den Transport in das Krankenhaus an und die meisten sind froh, wenn wir das Kleid auch herausnehmen und sie gleich wieder ins Gedümmel sich werfen können dann nehmen wir das zur Kontrolle.

00:04:02: gibt es dann täglich bei uns Wundkontrolle auch bei Bedarf Wenn man zufälligerweise den Verband nass macht oder sie was drüber lehrt?

00:04:08: ein alkoholhaltiges Erfrischungsgedräng?

00:04:10: Ich kann

00:04:10: passieren Ja Genau,

00:04:11: kann passieren.

00:04:12: Bei der Hitze muss ich auf eine adäquate Hydrierung achten.

00:04:15: Dann können Sie jederzeit wieder zu uns kommen Und da machen wir einen Verbandwechsel und schauen gleich wieder drauf.

00:04:19: Alex, danke für deine Einblicke.

00:04:21: Ich wünsche

00:04:21: dir einen

00:04:23: ruhigen Dienst, ruhige Festweltage!

00:04:25: Wie schätzt du es ein?

00:04:28: Es wird heuer auch wieder sehr ruhig werden... Man muss sagen die Leute sind seit Jahrzehnteinundzwanzig.

00:04:33: da hat sich viel getan was die Art der Verletzungen und der Notfälle ist.

00:04:38: Die Leute sind viel braver und angepasster.

00:04:40: Es ist viel weniger Unfälle.

00:04:42: also es wird hauptsächlich wieder Sonnenbrand Handwichsinfekt und Binderhautentzündung sehen.

00:04:47: was wir uns neben ein paar kleinen Skifahren anschauen werden War cool.

00:04:50: Vielleicht steigende Vernunft bei den Menschen, das war ja auch nicht schlecht eigentlich.

00:04:55: Früher war es wahrscheinlich wieder...

00:04:56: Und man muss sagen der Veranstalter mit der Aufreinigung der Dresden und der Sicherheitskonzepte, das merken wir schon, dass sie da sehr dahinter sind, dass da eben dieses Verletzungsrisiko deutlich nach unten getrieben wird.

00:05:09: Dann verbleibe ich nochmal mit einem ruhigen Dienst und vielen Dank für deine Einblicke!

00:05:13: Danke schön euch allen viel Spaß!

00:05:15: Und jetzt hat noch ein Notarzt neben mir Platz genommen.

00:05:17: bitte stelle ich kurz vor

00:05:19: Ja, mein Name ist David Müller.

00:05:20: Ich bin hier am Frequency als Notarzt eingeteilt.

00:05:25: Wir obliegen eben auch die medizinischen Versorgungen hier im Stützpunkt aber auch das organisatorische drumherum in Kontakt mit den Behörden und den Einsatzleitern der unterschiedlichen Organisationen.

00:05:38: Und ich kann schon ein bisschen auf Frequency Erfahrung zurückblicken.

00:05:43: Ich war selber seit zwanzig Jahren im Rettungsdienst tätig.

00:05:47: circa sieben, acht Jahre als Sanitäter schon im Einsatz und jetzt die letzten drei Jahre auch als Notarzt.

00:05:53: Also ich kenne das Umfeld und habe auch die Entwicklungen ein bisschen mitmachen dürfen wie sich das hier vor Ort entwickelt hat.

00:06:03: Und für jemanden wie dich der so einen langen Einblick hat in so eine Festival was hat sich verändert zu... ...zweitausendsechs wenn man das sagen kann?

00:06:15: Das

00:06:19: war nicht ungefährlich, muss ich sagen.

00:06:21: Ja also es gibt auch hier einige Herausforderungen nach organisatorischer und geografischer Art.

00:06:27: Also eben auch mit der Dreisende unmittelbar am Festivalgeländer vorbei fließt das städtische Gebiet.

00:06:34: Das sind natürlich Faktoren die man so nicht beeinflussen kann, aber beachten muss.

00:06:39: Das wird sich auch über die Jahre nicht ändern.

00:06:42: Was sich vielleicht geändert hat ist der logistische Aufbau also da in der Entwicklung von den ersten Stangenzelten, die man aneinander geschoben und miteinander verankert hat zu jetzt doch einem komfortablen Zelt mit Holzboden.

00:06:56: Da hat sich in den Jahren doch einiges entwickelt.

00:06:58: Natürlich sind Erfahrungswerte dazugekommen, wo man gelernt hat aus den Notfällen der vergangenen Jahre.

00:07:05: Wir haben extreme Westenjahre gehabt, wo wir am ersten Tag im Prinzip alle unsere Medikamente gegen Diana Phylloxil bereits aufgebracht haben und dann nachliefern lassen müssen.

00:07:20: Wir hatten Hitze-Jahre hinter uns, wir hatten schon schwere Unwetter, die wirklich starkere Ereignisse gegeben hat.

00:07:26: Ja, von der Art der Einsätze her oder vom Aufkommen ist es auffällig.

00:07:32: Das ist in den letzten Jahren, glücklicherweise muss man dazu sagen für uns immer wieder ein bisschen ruhiger wird als noch in den Anfangsjahren.

00:07:41: Woran das jetzt liegt?

00:07:45: Geändertes Konsumverhalten vielleicht auch!

00:07:48: Ja, durchaus.

00:07:49: Also Marc, durchaus mit der Vernunft oder Unvernunft der Festivalbesucher ein bisschen zusammenhängen.

00:07:56: wir sehen schon dass halt wirklich die Akutversorgungen aufgrund stärkeren Intoxikationen doch rückläufig sind.

00:08:08: vielleicht sind die Leute etwas vernünftiger geworden.

00:08:10: Corona war natürlich ein bisschen ein Punkt wo sich es vielleicht ein bisschen geändert hat, wo doch in die junge Generation vor allem auch ein bisschen einen Schnitt hineingekommen ist.

00:08:23: Auch im Bezug auf Festivalverhalten, aufs generelle Thema fortgehen wie verhalte ich mich dort und man sieht glaube schon in den letzten Jahren dass die Leute doch unter Umständen etwas vernünftiger werden.

00:08:36: Das tut mir jetzt weder zu sagen aber eine schöne Entwicklung.

00:08:39: Ich als generell unvernüftiger Mensch muss das auch mal sagen.

00:08:43: Ihr habt ja nicht nur diesen großen Stützpunkt da, sondern ihr habt es ja draußen bei der Dreisen auch einige Stützepunkte oder?

00:08:49: Genau!

00:08:49: Also wir haben hier... Wir befinden uns hier an der Haupt-San-Hist, also San-HIST.

00:08:54: Die Sanitätshilfstelle wo im Prinzip die Maximalversorgung hier am Frequenzier heraus und stattfindet.

00:09:01: Zusätzlich haben wir zu diesem Vierundzwanzig sieben Stützpunkt drei weitere Stützepunkte im Bereich des Campingplatzes.

00:09:08: davon sind zwar westlich der Dreisen einer östlich der Dreisen das sind Camping Nord und Camping West westlich Der Dreisen und das Camping Ostöstlich der Treisen.

00:09:17: die sind auch in den Nachtstunden besetzt.

00:09:19: und zusätzlich zu diesen vier Stützpunkten, die rund um die Uhr besetzt sind kommen drei weitere Stütztpunkte im Bühnenbereich also jeweils an den beiden großen Hauptbühnen plus zusätzlich zwischen den beiden Hauptbühren ein Ambulanzraum.

00:09:34: diese drei Stützipunkte sind während der Bühnenseiten auch besetzt.

00:09:38: Und direkt hinter der Böhne gibt es da andere Verletzungsmuster die auftreten wenn die Leute herumhüpfen oder am Campingplatz sitzen, wie kann man sich das vorstellen?

00:09:49: Was passiert wo?

00:09:52: Es ist eigentlich quer durch die Bank.

00:09:54: Natürlich besteht vor der Bühne ein größeres Risiko.

00:09:56: dass man sagt hat die Sprunggelenksverletzungen durchs Umknöcheln, durchs Springen und durchs Party machen.

00:10:03: es gibt immer wieder Stürze ja es gibt genauso auch die Intoxikationen vor der bühne wobei das dann schon immer wieder auch ein Thema ist, wo die Geselligkeit am Campingplatz dann doch deutlicher durchschlägt als vielleicht unmittelbar vor der Bühne.

00:10:19: In extrem heißen Jahren haben wir das Thema auch der Dehydratation, also dass die Leute einfach zu wenig trinken.

00:10:28: Jetzt auch antialkoholischer Art, das deshalb ein Thema wird mit Kreislaufbeschwerden und Kollaps.

00:10:36: Aber auch was immer wieder Thema ist wie ich es vorher schon kurz angesprochen habe bei dem Insektenstiche, die dann wieder eher vermehrt im Campingplatzbereich auftreten.

00:10:45: Wirst du in den nächsten vier Tagen irgendwann einmal Zeit haben, dass da Band ausgeschaut oder ist das ja ja ausgeschlossen?

00:10:53: Es ist immer wieder möglich, dass in den ruhigeren Zeiten das wir auch aufs Gelände so auf kurze Visiten gehen.

00:11:02: Dass man halt einmal schauen was tut sich eigentlich am Gelände?

00:11:05: Was jetzt nicht unbedingt der Belustigung des Notarztes dient aber vielleicht auch um einschätzen zu können.

00:11:12: Was tut sie denn da eigentlich?

00:11:13: Wo sind dafür Dynamiken dort?

00:11:14: Das ist gerade für leitende Notarzte und für notarzte auch ganz wichtig.

00:11:19: wie entwickelt sich ein Konzert, eine Menschenmenge um da auch einmal einen Eindruck davon zu bekommen.

00:11:26: Richtigem Konzärtgenuss glaube ich nicht dass ich wirklich viel haben werde aber eben das wir durchaus auch mal mit unserem von uns auch betriebenen Notarzt-Einsatzfahrzeuger auf den Campingplatz fahren oder in den nicht unmittelbaren, aber nahen Bühnenbereich kommen.

00:11:44: Wo wir dann auch ein bisschen was von der Musik mitbekommen, das kann schon durchaus sein.

00:11:47: Dann wünsche ich dir, dass in den nächsten vier Tagen zumindest irgendwo eine Nummer aufschnappst!

00:11:52: Also vorher war es ja erstmal gelungen, den Espresso-Maggiattypen kurz anzunehmen... Ah, Tommy Cash?

00:12:00: ...Tommy Cash zuvor.

00:12:02: Vorher ein großes Thema beim Eurovision Song Contest.

00:12:05: Der war dann am Frequency bei uns und da habe ich gesagt wenn ich denen ergattere, dann machen wir doch so eine Kurzvisite, da wäre das Konzerts.

00:12:12: Na hoffentlich bleibt die Zeit und ich wünsche euch allen einen ruhigen Dienst.

00:12:17: Danke vielmals!

00:12:18: Schade, dass wir Marco Poco hier nicht bewundern können.

00:12:20: Da wäre reingefahren?

00:12:21: Ja

00:12:22: okay wenn es der ungebremsten Konzert-Geluss genießen willst einmal bei Tuberbier dann ladet ihr gerne.

00:12:29: Da werde gern drauf zurückkommen.

00:12:30: Mach mal.

00:12:31: Dankeschön.

00:12:32: Wir haben jetzt den Alex Kehrt und den David beiden Notärzte die aber natürlich von einem großen Team an Sanis unterstützt werden.

00:12:40: Und jetzt hat der Nathan bei mir Platz genommen und ... Nathan, wie lange bist du schon dabei?

00:12:45: Ich bin seit September zwanzig-zwundzwanzig bei der Rettung angefangen mit dem FSJ

00:12:50: und

00:12:51: nach dem FSH Trevelleck geblieben bis jetzt.

00:12:53: Und das ist dein erstes Frequenzier?

00:12:54: Genau,

00:12:55: mein erstes!

00:12:56: Einfach zum Anschauen.

00:12:57: Auf der anderen Seite wahrscheinlich, auf der Rot-Kreuzseite und nicht auf der Gäste-Seite?

00:13:01: Richtig

00:13:01: genau!

00:13:01: Also mal aller ist das Frequency und dann gleich auf die Rot-Rot-Seiten.

00:13:04: Und du kennst das Frequenzieh wahrscheinlich auch von der Besucherside?

00:13:08: Nein?

00:13:09: Wir geben alle erstes Frequenzie überhaupt.

00:13:11: Aber Festival Gehe bis sonst auch?

00:13:13: Messig es geht.

00:13:14: Messigt.

00:13:15: Du kannst die Risikoabschätzung von der besucherseite gar nicht so vornehmen.

00:13:18: Nein, überhaupt nicht.

00:13:19: Okay.

00:13:20: Eine Überraschung sein.

00:13:21: Heute ist ja Tag eins Was ist denn schon passiert?

00:13:25: Aktuell noch sehr wenig.

00:13:26: Also keine Verletzungen, Elbogen haben wir gehabt.

00:13:29: Vielleicht eine Zehnfraktur aber sonst aktuell ist es sehr ruhig.

00:13:31: Die Leute trudeln auch erst ein?

00:13:33: Genau, voll.

00:13:33: Der

00:13:34: große Ansturm kommt erst und wird schon was passieren.

00:13:37: Zum Glück muss man sagen, ist das nicht so heiß oder?

00:13:40: Richtig!

00:13:40: Es ist angenehm.

00:13:41: Wenn mal der gute Zweiter da wischt im Vergleich zu den letzten Wochen sind sie immer heute mit dem Wetter wirklich gut dabei, muss ich sagen.

00:13:46: Also keiner will sich grad sozusagen in einem zu arbeiten.

00:13:49: Aber auf vierzig Grad... Da wird's natürlich schwierig nicht nur für die Besucher sondern wahrscheinlich auch für alle Mitarbeiter.

00:13:55: Auf jeden Fall,

00:13:57: ja.

00:13:58: Das ist mit der Hitze nichts unterschätzen.

00:14:00: Also ich bin vor zwei Wochen im Rettungsdienst gefahren, also im Regerettungs-Dienst bei der Hitzi und das war schon sehr anstrengend muss ich sagen.

00:14:06: Was mich interessieren wird wie viele Leute seid ihr hier im Einsatz?

00:14:09: Wie setzen sich die Dienstrauen zusammen?

00:14:11: Wie lang dauert der Dienst?

00:14:12: vielleicht kannst du uns da ein bisschen einen Einblick geben?

00:14:14: Also prinzipiell haben wir unseren Dreiviertel-Schemie auf der Dienstschelle in den Sampleuten eingetroffen für das Briefing und für die Anmeldung Und sind mal circa um viertel acht mit dem Shuttle hergekommen.

00:14:21: und seit Acht Uhr sind wir zum Dienst bis Acht uhr seit zwölf Stunden Dienste Auch in der Nacht nachher von Zanzibels Acht Uhr, aber dann auch abgelöst am Nachtdienst.

00:14:28: Und wir sind jetzt auf der Hauptzahn-Hist, so geht es ca.

00:14:30: um die Zanzigleute, weil ich

00:14:31: schätze

00:14:32: mit notärztem Rettungssanitätern und Notarztanitätern... Also...

00:14:35: Und draußen im Feld?

00:14:38: Ich würde auch... also da haben wir noch Stützpunkte an den jeweiligen Campingstandorten West-Ost.

00:14:44: Und da sind auch so eher um die Pro-Standards sich auch um diese Leute mindestens.

00:14:47: Also wir sind eigentlich recht gut aufgeschätzt von den Leuten, haben wir das gesagt?

00:14:50: Auch nachdem das quasi eine Festivalprämiere für dich ist, sowohl auf der Zahnseite als Besucher?

00:14:57: Wirst du da irgendwas anschauen kennen auch oder ist das ausgeschlossen?

00:15:00: Kommt darauf an, was los ist.

00:15:01: Also vielleicht nachher als Fußdruck, dass wir herumgehen wenn die Konzerte nach Hause sind oder die Ecks.

00:15:06: Ich glaube ich kann mir schon ein bisschen zuhören aber natürlich hat sich der Fokus auf die Patienten, die wir versorgen müssen.

00:15:11: Die

00:15:11: Arbeit steht im Vordergrund.

00:15:12: absolut richtig.

00:15:13: Dann wünsche dir einen ruhigen Dienst Dankeschön!

00:15:15: Möge nichts passieren.

00:15:16: Mögen

00:15:16: es passieren.

00:15:16: genau

00:15:18: Ein fliegender Sani-Wechsel hier, der Nathan ist gerade gegangen und der nächste Sani hat bei mir Platz gemacht.

00:15:22: bitte stelle ich kurz vor

00:15:26: und ehrenamtlich beim Roten Kreuz ist Notfallsanitäter tätig.

00:15:29: Wann bist du dabei?

00:15:31: Ich habe meinen Zivilins bei der Stadt Wien gemacht, bin danach beim Rotem Kreuz eingestiegen, das ist jetzt knappe vier Jahre her.

00:15:39: Oder es ist dein erstes Frequenzee!

00:15:40: Es ist mein erstesfrequenzEE, ja.

00:15:41: Und

00:15:41: freist dich

00:15:43: schon?

00:15:43: Ja, schauen wir mal was wird...

00:15:44: Was

00:15:44: wird?!

00:15:45: Die Frage ist, was wird mit etwas rechnen?

00:15:49: Was wird die nächsten vier Tage hier bei euch passieren?

00:15:52: Wennst denn die Glasschool jetzt schon möchtest?

00:15:54: Also ich glaube, es ist relativ verheersehbar was passiert.

00:15:58: Zumindest so das Alltagskraft.

00:16:01: Es wird viel...es ist dieses Jahr nicht zu heiß also vielleicht weniger Hitze als die letzten Jahre aber ja natürlich Alkohol oder andere Substanzen die ihre Wirkung entzeigen kleinere Verletzungen umknöcheln und sowas am Weg zurück zum Zelt sowas Mit so was rechne ich, so etwas wird schon passieren.

00:16:25: Das

00:16:25: kann immer passieren!

00:16:25: Wenn es sich jetzt vergleicht mit einem Novorock das auf ein Feld stattfindet hat er das Frequenzial durchweg seine Gefahrenquellen vor allem die Dreisen.

00:16:35: Was würdest du als gefährlicher

00:16:37: achten?

00:16:38: Definitiv die Dreisend.

00:16:41: Ich

00:16:41: meine am Novorrock in einer Lacke könnte man auch ertrinken aber es ist weniger wahrscheinlich als in der Dreisen.

00:16:46: Es ist weniger wahrscheinlich Aber hierbei kehrt dass die Treisen jetzt auch gesäubert wird.

00:16:50: anscheinend Hast Du das auch gehört.

00:16:53: Das

00:16:53: wurde mir erzählt, dass seit ein paar Jahren werden eben Splitter und Dosen die irgendwie auch aufgrund des Frequency Festivals in der Dreisen landen jetzt hinausgefiltert.

00:17:04: Und seither gibt es einen markanten Rückgang an Schnittverletzungen.

00:17:08: Okay, interessant!

00:17:09: Ich höre euch zum ersten Mal.

00:17:11: Alle

00:17:11: lernen dazu ist ja nicht schlecht.

00:17:14: Habt ihr bei Rotkreuz einsetzen jetzt nicht nur Versorgung von Publikum sondern auch von den Künstlern?

00:17:23: könnte schon passieren.

00:17:24: Weil ich zum Beispiel habe einmal eine Handrauchfackel in der Hand gehalten und mir ist ein kleiner Splitter ins Aug gefallen, ja?

00:17:31: Und dann gab es einen Rotkreuz-Einsatz nicht auf der Publikumsseite sondern hinter der Bühne.

00:17:36: Bin ja auch sehr gut versorgt worden damals.

00:17:38: So soll's sein!

00:17:39: Ist dein erstes Frequenzifestival sonst andere Festivelleinsätze schon mitgemacht?

00:17:43: Nein da bin ich jungfreulich in der Hinsicht und deswegen schon sehr gespannt was der Tag noch bringt heute.

00:17:49: Aber ich bin vorher durch eurer Zelt gegangen und da sind schon sehr, sehr erfahrene Leute dabei.

00:17:54: Und ich bin mir sicher die kennen in den nächsten Tagen einiges zu zeigen wie man so eine Festival sich für alle Beteiligten über die Bühne bringt.

00:18:01: Davon gehe ich aus!

00:18:01: Ich wünsche dir trotzdem viel ruhige und schöne Tage!

00:18:05: Dankeschön!

00:18:06: Nimm mir jetzt die Bedienerplatz genommen.

00:18:09: Es ist vom Kriseninterventions-Team.

00:18:10: wir haben jetzt schon viel über medizinische Notfälle aller Art gesprochen aber es kann ja natürlich auch andere Krisen auftauchen.

00:18:16: Bedienerin stelle mal kurz vor wie lange du schon dabei bist und mit welchen Aufgaben du konzentriert bist?

00:18:22: Ja, also ich bin im Kriseninterventionstil vom Rodengreiz sechs Jahre.

00:18:28: Im Frequenz ich bin immer alles das erste Mal – das ist meine Premiere!

00:18:31: Und da kommen wirklich ganz andere Aufgaben von so aus wie im alltäglichen Krisen-Interventionseinsatz, dass es dann eher darum geht, dass Menschen die möglicherweise zu viel getrunken haben, dann einfach eine Betreuung brauchen, die sie verletzt haben, dass man ein bisschen gut zurätzt, dass sich die Rettungskräfte entlastet.

00:18:47: Das heißt du bist jetzt eine Frequenzipremiere, kann man sagen.

00:18:52: Wo arbeitest du sonst?

00:18:54: Ich bin Sozialpädagogin und arbeite an der tiergestützten JugendWG.

00:19:00: Wie groß ist deiner Team hier am Frequenzi?

00:19:03: Wir sind jetzt da zu zweiter, das sind mehrere Schichten dann immer wieder die sich dann abwechseln Aber aktuell sind wir so zu zweit da plus eine Peerkraft

00:19:10: Und das ist dein erstes Festival generell.

00:19:11: oder andere Festivals schon mitgekommen?

00:19:13: Nein, das ist mein erstes.

00:19:14: Was wird auf dich zukommen in den nächsten vier Tage?

00:19:17: Ja, also ich gehe ehrlich gesagt davon aus dass das sein wird was ich schon gesagt habe.

00:19:21: Nämlich dass wir einfach schauen dass man die Leute einfach da einer kommen einfach ein bisschen abfangen, dass man auf alles wäre recht aufgeregt ist, dass wir da auch einfach beruhigend einwirken können und dass mal auch wenn Leid die schon medizinisch versorgt sind aber doch nur da bleiben müssen dass wir dann einfach die Rettungskräfte entlasten können indem wir die Leider einfach betreuen.

00:19:39: Das ist auch immer das große Ziel dass man in Krankenhäusern etwas entlastet in Tagen wie diesen.

00:19:46: Wann kommt der Zeitpunkt für euch?

00:19:47: Wo sagt's weiter mal, das schaffen wir da jetzt nicht mehr.

00:19:51: Na ja, das war wahrscheinlich ein großer Ereignissen.

00:19:54: also das heißt bei Unfällen und Wetterorten wo es einfach mehrere Verletzte gibt, mehrere Betroffene gibt dann braucht man auf jeden Fall Verstärkung.

00:20:04: Das Team generell sind jetzt zwei Personen hier.

00:20:07: wie lang dauert dein Dienst heute?

00:20:08: Zwölf

00:20:09: Stunden

00:20:10: Und dann kommen die nächsten zwei

00:20:12: Dann kommen sie nächsten zwei.

00:20:13: Genau

00:20:13: Dann hoffe ich du Du klebst die nächsten zwölf Stunden in aller Ruhe, da war es ja noch sehr, sehr ruhig und ich habe auch gehört dass die Menschen doch vernünftiger waren anscheinend.

00:20:22: Okay dann das kann nun nicht bürteln weil jetzt ist er wie gesagt mein erstes Mal als.

00:20:25: ich hab keinen Vergleich!

00:20:27: Also ich kann mich beruhigen bis datum alle gesagt die Leute sind heutzutage schon so vernünftig geworden, dass eigentlich relativ wenig passieren sollte.

00:20:34: Das ist eine schöne Entwicklung.

00:20:35: Bettina danke!

00:20:36: Sehr gerne!

00:20:38: Jetzt haben wir kurz mit der Bettiner geht's.

00:20:39: sie ist im Kriseninterventions-Team Pionier ein Frequenzi-Legionär, bei mir platzt genommen Sebastian.

00:20:46: Wie lange bist denn du schon dabei und was machst du eigentlich?

00:20:48: Ja, über drei Mal mal nicht!

00:20:52: Tatsächlich bin ich seitdem wir das Frequenzifestewelt in Sankt Paulten seine Dezgliedspflicht betreuen dürfen mit von der Partie.

00:20:59: Das ist heuer zum siebzehnten Mal, wenn ich richtig liege.

00:21:04: Und ja... Ich war in den unterschiedlichen Funktionen schon tätig zu Beginn sicherlich die einen oder anderen Dienste, die US-Sanitäter absolvieren durfte.

00:21:16: An den Stützpunkten, Hauptstützpunkt, Campingstützpunkte war nicht mehr so zurückerinnere eine oder andere Einsatzfahrerdienst.

00:21:23: und

00:21:24: ja über die Jahre habe ich dann diverse Aufgaben im Einsatzstab übernommen.

00:21:30: Ich war einige Jahre tätig als SIV, das heißt ich hab das Führungsgrundgebiet der Versorgung mit Betreuen dürfen und die letzten zahlreichen Jahre bin ich USS-Fünf tätig.

00:21:45: Das heißt, ich habe das Thema der Öffentlichkeitsarbeit über vor allem neben halt diversen organisatorischen Dingen im Vorfeld, Absprachen mit dem Veranstalter, mit der Behörde diese Dinge in der Organisation aufgrund meines Rotjobs sozusagen, denen ich auch für das rote Kreuz tun darf.

00:22:08: Es ist ja doch ein riesiger Aufwand der da betrieben werden muss um die Versorgung sicherzustellen.

00:22:14: wie lange dauert es?

00:22:15: Wann fängt sie an zu arbeiten zum Planen oder rennt eh alles nach Schema-EV?

00:22:22: Sechs Monate vor der Veranstaltung geht's natürlich bei uns schon los mit den ersten Besprechungen im Organisationsteam mit den ersten Grundlagen, die geschaffen werden um dann sozusagen zum Start klar zu sein.

00:22:40: Wir haben natürlich eine gewisse Routine entwickelt – ganz klar!

00:22:45: Nach diesen vielen Jahren des Festivaleinsatzes braucht es doch Zeit einerseits und die Ressourcen andererseits, um den Sanitätsdienst dann letztlich auch starten zu dürfen.

00:23:00: Und gerade im Personalbereich ist es von Jahr zu Jahr eine Herausforderung natürlich die Positionen entsprechend füllen zu können.

00:23:07: da haben wir auch Unterstützung von weit außerhalb unseres Rotkreuzbeziehungsstellen bereichst.

00:23:12: Da kommen Sanitäterinnen und Sanitäters aus anderen Regionen als andere Bundesländern.

00:23:18: ja das haben wir schon auch angewiesen auf gute Kooperation mit den Kolleginnen und Kollegen damit das dann letztendlich auch so betrieben werden kann, wie sie eben die Sicherheit erfordert.

00:23:31: Du bist ja doch ein Legionär, du hast jetzt bis zu sechszehn Jahre dabei, kannst du es dir auch viel erzählen?

00:23:35: Vom Einsatzaufwand her sind so große Festivals das Aufwendigste, kann man sagen weil es gibt ja viele Veranstaltungen, die ihr begleitet oder parallel.

00:23:45: Wir begleiten Veranstaltungen allerdings in einem weit, weit geringeren Ausmaß von der Dimension.

00:23:51: Wir haben viele Veranstaltung die abendfüllen sind, das heißt es ist ein Einsatz der sich über fünf, sechs Stunden erstreckt mit drei oder sechs Sanitäterinnen und Sanitätern natürlich auch dort und da Nordärzte, wenn es größere Konzerte sind oder Sportveranstaltung.

00:24:08: Aber dann ist noch einmal ein großer Step zum Frequenzierer sowohl in der Planung als auch in der Durchführung also nicht wirklich vergleichbar mit den Jahrhundertundundzwanzig Ambulanzdiensten, die wir sonst im Jahr als Beziehungsstellung bald machen dürfen.

00:24:23: Wenn's jetzt zurückblickst auf die letzten sechzehn Jahre Frequency was war ein ganz besonderes Ereignis?

00:24:29: Was passiert ist und was du uns nicht verheimlichen möchtest?

00:24:33: Was man da am schnellsten in den Sinn kommt ich glaube das war zum zehn Jahresjubiläum.

00:24:37: Da war so richtig Medienpräsent wie sie ihresgleichen sucht.

00:24:43: Da ist ORF aufgefahren mit Live-Übertragungswagen, höchstes Interesse was unsere Arbeit und den Kolleginnen und Kollegen da entgegen gebracht auch wurde.

00:24:52: Also das ist das was man als erstes in den Sinn kam.

00:24:55: Das ist ja auch gut wenn mehr Aufmerksamkeit ist weil wie du vorher richtig gesagt hast ich könnte mir mal vorstellen allein das Personal zusammenzustellen ist eine Mammutaufgabe.

00:25:05: Definitiv ja.

00:25:06: also tut gut das und spricht darüber.

00:25:08: das passt schon wenn auch wir da ins Interesse kommen.

00:25:13: Ihr seid's hundertdreißig Menschen hier im Einsatz, ist das richtig?

00:25:16: Ja genau.

00:25:17: Also in Vollbetrieb sind wir um die Hundertdreißig voll.

00:25:20: Betrieb bedeutet dass dann zum Mittag auch noch die Bündenschichten dazu im Betrieb gehen also wo drei weitere Stützpunkte dazukommen zu den vier rund um die Uhr Betriebenen und dann sind wir eben hundertdreißig vorwärts.

00:25:34: Welche verschiedenen Professionen treffen da aufeinander?

00:25:37: Naja, Rettungssanitäter in einem Notfallsanitäter, in einem notjetzte Logistikpersonal Versorgungspersonal Kriseninterventionsmitarbeitende Für eigene Versorgungen haben auch Mitarbeiter im Dienst, die sich um die Verpflegung der Kolleginnen und Kollegen kümmern.

00:25:55: Ja ich denke Ich habe jetzt fast alle Gruppen erwischt oder hoffentlich alle Gruppe erwiszt.

00:26:02: Gute Zusammenarbeit mit Notruf Niederösterreich, die ihr seit vielen Jahren auch mobile Leitstelle heraus am Hauptstützpunkt betreiben.

00:26:10: natürlich auch gute Zusammenarbeit – mit Exekutive, Mitveranstalter und Feuerwehr.

00:26:16: Ja, Wasserrettung!

00:26:18: Was wünscht du dir für den nächsten vier Tage?

00:26:21: Für den nächsten four Tage wünsche ich uns dass wir den Dienst wieder in der gebotenen Qualität, die man traditionell haben, abwickeln.

00:26:33: Dass wir vor irgendwelchen extremen Wetterereignissen verschont bleiben.

00:26:38: Dass die Verletzungen im niederschwelligen Bereich bleiben und nicht irgendwo Festivalgäste schwere Probleme haben.

00:26:51: Das ist so bleibt wie die letzten Jahre.

00:26:53: Viele kleinere Verletzungen, viele kleinere Probleme sozusagen zu behandeln und zu versorgen.

00:27:00: Und nicht schwerwiegendes wäre mein Wunsch für Heuer!

00:27:04: Das wünsche ich euch auch und möchte Danke sagen für euren Einsatz und habt trotzdem eine gute Zeit.

00:27:10: Vielen Dank für den Einblick gehabt.

00:27:12: gerne.

00:27:14: Ich habe gerade eine extrem spannende Führung im in der mobilen Leitstelle vom Notruf Niederösterreich bekommen, neben mir jetzt der Patrick Platz genommen, der nicht nur beim Roten Kreuz ehrenamtlich mitarbeitet.

00:27:24: Richtig!

00:27:25: Sondern vor allem in der Leitstellen.

00:27:28: Das was du mir gerade erklärt hast im Container vielleicht kriegen wir das irgendwie noch mal erzählt hin weil es ist wirklich beeindruckend?

00:27:34: Das bekomme

00:27:34: ich auf jeden Fall hin.

00:27:36: also aufs Frequency in St.

00:27:37: Walten gibt's jetzt seit achtzehn Jahren.

00:27:40: Wir sind von den Anbeginnern dabei Und gerade zu den Beginnzeiten war das Frequency unfassbar fordern für uns.

00:27:47: Wir haben in einem Zwölfstunden-Dienst elf Stunden lang nur gefunkt, bis dann heimgegangen und ins Bett gefallen war es kaputt!

00:27:54: Wir haben dann relativ rasch bemerkt dass wir da irgendwas ändern müssen, dass das so nicht weitergeht... ...und haben ein eigenes System dafür gebaut.

00:28:03: Ein PCR-System steht für Patient Care Recording.

00:28:06: Wir brachten das auf eine Tabletlösung.

00:28:10: und haben damit in Wirklichkeit den gesamten Ambulanzdienst durchdigitalisiert.

00:28:14: Das ist ein ziemlich neues, ziemlich cooles Feature eigentlich.

00:28:18: Die Kollegen vom Rettungsdienst können elektronisch die Patienten erfassen.

00:28:22: Sie können Transporte anfordern von den pärefergelegenen Sanitätshilfstellen zur Hauptsanitätsilfstelle oder von der Hauptsanistin im Krankenhaus.

00:28:33: Sie können die medizinische Dokumentation machen sie können Patienten wieder bestellen für einen Verbandswechsel zum Beispiel usw..

00:28:39: Und

00:28:39: dadurch ist die Funklast natürlich massiv reduziert.

00:28:44: Das lief noch vor zehn, zwölf Jahren alles

00:28:47: über Funk?

00:28:47: Ganz genau!

00:28:49: Ist ja auch logistisch schwierig herauszufinden wo sich jetzt jemand aufhält und da muss jeder eigentlich immer wissen genaue Lage planen im Kopf haben?

00:28:58: Das wäre optimal wenn das so wäre.

00:29:01: In den nachtzehn Jahren hat sich Gott sei Dank technischer doch einiges getan.

00:29:04: Wir bekommen mittlerweile... Wenn jemand von hier anruft GPS-Position via AML weitergeschickt.

00:29:11: Das heißt, das Handy schickt uns automatisch eigentlich die GPS Position weiter.

00:29:15: Zusätzlich haben wir in der Leitstelle die Möglichkeit, wir im MerchenseeEye – das ist eine Applikation, die wir nutzen können um nach Freigabe von Benutzer auf das Telefon zugreifen zu können.

00:29:27: Dann bekommen wir nochmals die genauen GPS-Koordinaten und können auf die Kamera vom Telefon zugreifen.

00:29:33: Wir können uns anschauen was ist denn da vor Ort genau los?

00:29:36: Das nutzt man gerade am Frequenzen natürlich sehr, sehr häufig und hilft uns enorm weiter.

00:29:40: Weil das ist auch ein riesiges Gelände, ein riesiger Areal.

00:29:45: Wie sehr hat sich die Aufwindzeit von den Patienten jetzt verkürzt durch diese Verbesserung?

00:29:53: Massivst!

00:29:54: Wir mussten damals auf ein, zwei Fußdruppes einfach mal los schicken.

00:29:58: Wir wussten vielleicht gerade einmal die Richtung in Distank gehen soll also dreisen aufwärts oder dreisen abwärt.

00:30:03: Im besten Fall haben wir natürlich richtige Seite der Dreisene erwischt und mittlerweile können wir das doch ziemlich gut steuern und ziemlich punktgenau unsere Fußdrupse schicken.

00:30:14: Ja das ist wirklich eine gute Neuerung kann man sagen weil inzwischen Generell, dass es ruhiger geworden ist vom Patientenaufkommen her und auch für euch eine nicht so fordernde Arbeit.

00:30:25: Ja, die bleibt

00:30:26: natürlich.

00:30:27: Es

00:30:27: ist von ganz vielen Faktoren abhängig.

00:30:30: Wir haben heuer mit dem Wetter ziemlich Glück.

00:30:32: Schauen wir mal wie das Wetter heute wird

00:30:34: –

00:30:36: aber die Temperaturen sind hauptsächlich moderat.

00:30:38: Wir hatten Jahre, da sind gerade Westen zum Beispiel ein großes Thema.

00:30:43: Also es ist total unterschiedlich von Jahr zu Jahr.

00:30:45: Gibt's andere Herausforderungen?

00:30:47: So lange es nicht vierzig Grad hat, dann setzt ihr wahrscheinlich auch im Dauereinsatz.

00:30:51: Genau!

00:30:53: Du als alter Frequenzi-Legionär wenn du jetzt zurückbliegst auf die letzten zweite Kartenfrequenziv was war ein besonders entweder außergewöhnliches oder sehr schönes Erlebnis dass du gehabt hast?

00:31:04: Aus das HMG.

00:31:07: Auf das gefallen wir sich alle am Sonntag, gell?

00:31:10: Besonders schönes erlebenes.

00:31:13: Ja, besonders schön ist es grundsätzlich immer wenn irgendwas primär mal irgendwie tragisch ausschaut und tragisch geschildert wird.

00:31:21: Und wir dann mit unserem Zutun des Rettungsdienstes und der gemeinsamen Zusammenarbeit den Leuten einfach so helfen können dass sie eine gute Zeit weiterhin hier im Frequenzier verbringen können und das ihnen einfach gut geht.

00:31:34: So würde das ganz partial einfach sagen.

00:31:36: Sehr schön!

00:31:36: Das ist das Gute.

00:31:37: Ich finde das ist total... ich durfte ja schon beim Novorokkan Einblick erlangen wie da die verschiedenen Professionen und die Menschen miteinander hacklen.

00:31:48: Und einfach mit dem großen Ziel, dass das eine sichere Veranstaltung für alle ist.

00:31:52: Da habt ihr natürlich vom Notruf auch einen großen Beitrag dazu.

00:31:57: Danke dafür!

00:31:58: Super gerne!

00:32:00: Ich habe jetzt einiges gehört was das Rote Kreuz hier in St.

00:32:03: Paulton beim Frequency Festival so leistet.

00:32:06: Ich war der Marco Pogo, habe auch wieder viel dazugelernt sehr spannende Einblicke bekommen Wünsche ich allen da draußen noch einen schönen Tag!